Gesunde Ernährung und Abnehmen - wie beides zusammen passt

Überlegen Sie einmal warum sich Ihr Gewicht im Laufe Ihres Lebens nach oben verändert hat. Wie sieht Ihre Lebensweise aus und vor allen Dingen Ihr Essverhalten? Wenn Sie ganz ehrlich zu sich selbst sind, werden Sie zu viel Kohlenhydrate und Zucker zu sich nehmen. Vielleicht essen Sie zu viel Fast Food oder Sie essen sogar zu wenig Fett. Vielleicht denken Sie auch, dass mit weniger Kilokalorien pro Tag auch die Pfunde verloren gehen. Das stimmt nicht. Ist das Verhältnis zwischen Kohlenhydrate, Fette und Eiweiß nicht im Gleichgewicht, schaden Sie Ihren Körper damit. Sie werden auch immer mit Gewichtsproblemen zu kämpfen haben. So passen Abnehmen und gesunde Ernährung zusammen.

Was Diät bedeutet

Schauen Sie sich das Wort Diät an, denken viele Menschen automatisch an das Abnehmen. Doch es kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Lebensweise“ oder auch „Lebensführung“. Die Diätik ist eine Wissenschaft, die sich mit der Lebensführung und der „richtigen“ Ernährung beschäftigt. Denn Diät ist die Ernährung des Menschen mit einer speziellen Auswahl von Nahrungsmitteln.

Die Diätformen

Wählen Sie eine Diätform, lassen die Abnehmenden meist Nahrungsmittel weg: Weniger bis gar keine Kohlenhydrate, wenig Fett, viel Eiweiß. Dabei ist die Bedeutung des Wortes ein anderes. Sie können auch wegen einer Erkrankung diäten. Das heißt aber nicht, dass Sie aufgrund dieser Diät abnehmen werden. Diät kann auch bedeuten, dass Sie die tägliche Gesamtenergiemenge (Kilokalorien) erhöhen. Das kommt bei Menschen mit zum Beispiel Magersucht vor.

Es gibt eine Menge Diätformen wie beispielsweise Low Carb, Weight Watchers oder Trennkost. Möchten Sie allerdings auf Dauer Ihr Gewicht halten, sobald Sie abgenommen haben, müssen Sie diese Diätform immer weiter führen. Ist es aufgrund dessen nicht besser, auf Dauer die Ernährung umzustellen, ohne auf etwas verzichten zu müssen?

Der Körper merkt sich alles

Essen Sie ungesund in Form von zu vielen Nährstoffen (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiß) als Sie verbrauchen, speichert Ihr Körper das Mehr an Energie in den Fettgewebszellen. Nun möchten Sie abnehmen und geben Ihrem Körper zu wenig Nährstoffe. Ihr Körper reagiert auf die Mangelernährung und greift ins Fett- und/oder Muskelgewebe. Sie werden irgendwann schlapp und müde, weil zum Beispiel das Muskelgewebe zur allgemeinen Leistungsfähigkeit Ihres Körpers beiträgt. Das Fett- und Muskelgewebe werden unterversorgt, und Ihr Körper hat somit einen geringeren Grundumsatz. Nun essen Sie wieder „normal“ und aufgrund der vorausgegangen Mangelernährung nehmen Sie schnell an Gewicht zu, weil der Körper schnell alles (Fett- und Muskelgewebe) abspeichert. Das macht er deshalb, weil er Angst vor einer weiteren Mangelernährung hat.

So klappt die gesunde Ernährung und das Abnehmen

Damit der Körper keine Muskelmasse verliert, sollten Sie Ihrem Körper alles das bieten, was er braucht. Dazu gehören die berühmten Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Vitamine und Co. Bevor Sie mit der Ernährungsumstellung loslegen, sollten Sie Ihren Gesamtenergieumsatz kennen. Dieser Umsatz sagt aus, welche Energiemenge Sie am Tag benötigen, um Ihr Gewicht zu halten. Dazu gehört natürlich auch Ihr Aktivitätsgrad. Zum Umsatz zählen unter anderem Gewicht, Alter, Größe, Aktiviäten. Im Internet gibt es Portale, die diesen Umsatz automatisch ausrechnen.

  1. Der Grundumsatz ist die Energie, die Sie benötigen, ohne sich anzustrengen.
  2. Es folgt der Leistungsumsatz. Das ist die Energie, die mit Aktivitäten verbunden ist.
  3. Daraus wird der Gesamtumsatz berechnet = Grundumsatz + Leistungsumsatz.

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) rät, mehr als den Grundumsatz zu essen, dennoch weniger als den Gesamtumsatz. So werden Sie gesund und auch erfolgreich abnehmen.

Fazit: Stellen Sie Ihre Ernährung um und „diäten“ Sie nicht. Ein schnelles Abnehmen ist nicht gesund. Fahren Sie Ihre Nahrungsaufnahme etwas herunter ohne den Verbrauch an den wichtigen Nährstoffen zu gefährden. Übrigens bringt Bewegung sämtliche Körperfunktionen in Schwung. Das heißt, dass die aktiven Menschen mehr Kilokalorien verbrauchen.

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