Ausbildung mit Zukunft - Welche Perspektiven bietet die Modebranche?

Jedes modeinteressierte junge Mädchen träumt von einer Karriere als Supermodel. Doch in der realen Welt sieht der Job meist alles andere als glamourös und erstrebenswert aus. Viel Arbeit für oft geringe Entlohnung ist an der Tagesordnung. Nur die Wenigsten schaffen es reich und berühmt zu werden und die große Karriere zu machen. Die Branche ist jedoch so vielfältig und bietet zahlreiche Möglichkeiten sich zu verwirklichen.

Neben den Models auf dem Laufsteg und den Stardesignern, arbeiten im Hintergrund viele Fachkräfte unterschiedlichster Sparten, die sich um Produktion, Marketing, Vertrieb oder Management kümmern. Ob als Modedesigner, Schneider, Make Up-Artist, Storemanager Top-Model, Produktmanager oder Schaufensterdekorateur, wer in die Modebranche möchte, dem stehen viel Türen offen.

Eigenschaften eines Modedesigners der Zukunft

Der Beruf des Modedesigners ist ein Traumjob vieler junger, modeinteressierter Leute. Allerdings reicht Talent allein heute nicht aus, um die Karriereleiter, bis hin zu Berühmtheiten wie Karl Lagerfeld und Co., zu erklimmen. Modedesign ist heute ein hartes Brot, denn der Konkurrenzkampf ist groß.

Die Studienplätze sind begehrt und daher ist das Auswahlverfahren, ob Universität, Fachhochschule oder Privatschule, meist an eine schwierige Aufnahmeprüfung gebunden und Vorkenntnisse im Schneidern sind fast überall unverzichtbar. Ein zukünftiger Modedesigner sollte neben Talent und Authentizität, über viel Durchsetzungsstärke und vor allem Durchhaltevermögen verfügen. Dann hat er in der Berufswelt heute durchaus die Chance sich zu behaupten.

Fachkräfte in allen Bereichen rund um Mode- und Textilien

Heute werden in der Mode allerdings in vielen Bereichen Fachkräfte gesucht und so besteht auch für Modebegeisterte, die nicht unbedingt über künstlerische Begabung verfügen die Chance, in der Modewelt Fuß zu fassen. Früher waren die Karrierechancen mit einer Ausbildung in der Modeindustrie deutlich höher. Heute geht die Tendenz immer mehr zum dualen Studium, welches Fachwissen, mit hoher Praxisorientierung verbindet.

Ob Ausbildung oder Studium, Fremdsprachen sind in der Modebranche ein wichtiger Grundstein. Englisch ist absolut erforderlich, aber auch Französisch und Italienisch zu beherrschen ist von Vorteil. Viele Produktionsstätten für Textilien befinden sich in Südostasien, daher ist auch Chinesisch eine Sprache, die in Zukunft eine Schlüsselqualifikation zur internationalen Karriere darstellen kann.

Bin ich richtig in der Welt der Mode?

Egal für welchen Ausbildungsberuf in der Modebranche man sich entscheidet, es ist wichtig vorher abzuwägen, ob das Berufsbild den eigenen Kenntnissen und Fähigkeiten entspricht und wie die Zukunftschancen aussehen, so wie in jeder anderen Branche auch.

Wenn man sich nicht sicher ist, bieten viele Modeschulen am „Tag der offenen Tür“ die Möglichkeit sich zu informieren und Fragen an Dozenten oder Schüler zu stellen. Ein Praktikum im jeweiligen Bereich ist ebenso eine gute Möglichkeit, in den Wunschberuf hineinzuschnuppern und einen Einblick zu bekommen.

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