Schön sein durch einen achtsamen Umgang mit dem eigenen Körper

achtsamkeit-achtsam-tipps-alltag-ruhe-entspannung„Stress macht Pickel“ – diesen Ausspruch kennen wir alle! Und tatsächlich steckt da viel Wahres drin. Unruhe und Hektik im Alltag beanspruchen unseren Geist und auch unseren Körper. Hautunreinheiten sind eine der Folgen, die dann schnell sichtbar werden. Unsere Haut ist das deutlichste Abbild des inneren Stresslevels. Die Kopfhaut wird trocken und schuppig, das Haar brüchig und der Teint wirkt durch permanente Adrenalinausschüttung fahl. Aber auch im Inneren des Körpers wird durch Unruhe viel ausgelöst. So reagiert zum Beispiel der Magen auf Stress mit Sodbrennen oder gar Schmerzen. Die Muskulatur verkrampft sich, Schmerzen im Rücken oder Nackenbereich sind dabei oft die Folge.

Nach und nach kann Stress also nicht nur innerlich zermürbend wirken, sondern sogar sichtbar am eigenen Körper werden. Oftmals sind gerade gestresste Frauen dann doppelt unglücklich: Sie leiden unter der negativen Veränderung ihres Äußeren. Aus Trotz und um ihr Selbstbewusstsein zu pushen, geben sie oftmals noch mehr Gas in Job und Alltagsaufgaben. So geraten sie dann aber in einen regelrechten Teufelskreis. Tritt das ein, dann ist es höchste Eisenbahn, einen Gang runter zu schalten. To-Do-Listen müssen jetzt zwar nicht gleich endgültig weggeschmissen werden, aber die Prioritäten müssen auf jeden Fall neu geordnet werden!

(Zeit)Räume zum Luftholen

Steht der Körper permanent unter Strom, so hat er keine Möglichkeit, zu regenerieren. Innere Entspannung wirkt sich positiv auf die Organe aus. Schon ein paar bewusste Atemzüge pro Tag schenken Körper und Geist Ruhe und Erholung. Eine halbe Stunde auf der Couch fährt die Adrenalinzufuhr runter. Entspannung ist keine Sache intensiver Zeitaufwendung – hier geht es vielmehr darum, kleine Zeit-Räume zu finden. Wer auf der Bahnfahrt zur Arbeit beispielsweise schon unentwegt im Handy wühlt und sich selbst mit Informationen bombardiert, der nimmt sich damit selbst einen Zeitraum zum Luftholen und Abschalten.

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Der eigene Raum ist wichtig. Auch im Inneren braucht der Körper Raum und Luft zum Atmen und Entspannen. Denn nur so kann er immer wieder die Kräfte aufbringen, die er im fordernden Alltag braucht.

Auf den eigenen Körper vertrauen

Wer feststellt, dass zum Beispiel Haut oder Haar aufgrund von Stress trocken und spröde werden, der greift oftmals hektisch zu Pflegemitteln. Die typische Folge ist, dass die sowieso schon gestresste Haut besonders empfindlich auf chemische Mittel reagiert, wodurch keine Linderung, sondern eher eine Verschlimmerung eintritt. Oftmals ist die beste Lösung: Vertrauen in den eigenen Körper und den Dingen Zeit geben. Haut, Haar & Co. regenerieren sich selbst. Was dafür nötig ist, ist einzig das Herunterschrauben des Stresslevels. Unterstützende Pflege, am besten auf natürlicher Basis, kann hier natürlich in Maßen gut tun – ausschlaggebend ist aber der achtsame Umgang mit dem Körper. Das Vertrauen in die eigenen Heilkräfte ist dabei ein wesentlicher Bestandteil.

Achtsame Ernährung

Bei einer achtsamen Ernährung geht es nicht, wie oft angenommen, um Kalorien und „verbotene Nahrungsmittel“. Achtsames Ernähren bedeutet, bewusst zu essen. Wer sich immer nur zwischendurch Snacks reinschiebt, um überhaupt etwas im Magen zu haben, der konfrontiert seinen Körper mit großen Herausforderungen. Langsames und aufmerksames Essen dagegen befriedigt mehr und gibt dem Verdauungssystem eine Chance, gut zu arbeiten. Ein harmonisches Körpergefühl und auch -gewicht sind dann die ganz natürliche Folge davon.

Ob allein oder gemeinsam: Eine Mahlzeit, die mit Achtsamkeit und unverkrampfter Konzentration genossen wird, wirkt sich positiv auf den Körper aus. Ein schöner Nebeneffekt: Das Sättigungsgefühl hält länger an.

Den Blick auf Schönes lenken

Das Führen eines sogenannten „Glückstagebuches“ ist erwiesenermaßen eine hilfreiche Methode, um entspannt und gelassen im Alltag zu werden. Hier werden täglich schöne Momente notiert – das können kleine Dinge und Beobachtungen sein, wie zum Beispiel die Dankbarkeit über die Hilfe eines Kollegen bei der Arbeit etc. Wer jeden Abend drei positive Punkte notiert, wird von ganz allein aufmerksamer für die schönen Momente. Der eigene Blick wird dadurch spielerisch gelenkt, weg vom Tunnelblick hin zu den schätzenswerten Dingen. So entfernen wir uns vom Fokussieren auf die eigenen Probleme und Schwierigkeiten, die sich oftmals gerade dadurch noch mehr aufbauschen. Unser Körper verkrampft sich dadurch und findet kaum einen Weg, gut und gesund zu arbeiten.

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Das Glückstagebuch ist der einfachste und kostengünstigste Weg zur Entspannung: Wer täglich drei positive Punkte des vergangenen Tage notiert, findet zu einem harmonischem, inneren Gleichgewicht. Hier wird der eigene Fokus sanft verschoben, weg von den Problemen hin zur Dankbarkeit für Schönes.

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